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RecyclingfähigkeitGrundsätzlich wird darauf geachtet, dass - soweit dies möglich ist - Baustoffe eingesetzt werden, die weiter verwendet werden können. Dazu gehört auch eine Montageweise, die den (Teil-) Rückbau zulässt. Die Art der Weiterverwendung ist teilweise sogar für den gleichen Zweck möglich (Zellulosedämmung, einige Holzwerkstoffe), zum anderen ist es auch möglich, z.B. eine thermische Verwertung vorzuziehen. Dazu zählt z.B. die Verarbeitung von unbehandeltem Holz zu Pellets. Auch eine Kompostierung von weiten Teilen des Hauses sind möglich, z.B. von Holz und Zellulosedämmstoffen. Damit kommen die Baustoffe des Gebäudes in den ökologischen Kreislauf zurück. Ganz nach dem Motto, dass es besser ist, in einem temporär bewohnbaren Komposthaufen zu leben, als in einer dauerhaften Sondermülldeponie... Gerade wenn Baustoffe nach der Nutzung nicht sortenrein getrennt werden können, müssen sie oft zur Sondermüll-Verbrennung o.ä., was sehr teuer werden und Umbaukosten in ungeahnte Höhen treiben kann. Auch deswegen ist es wichtig, möglichst auf Verbundwerkstoffe zu verzichten, wie Wärmedämmverbundsysteme, die mit verschiedenen Klebern, Armierungen und Putzen verbunden sind. Die Deklaration aller eingebauten Stoffe im Gebäudebrief gibt auch die Übersicht, welche Stoffe eingebaut wurden. Da die Hersteller der Materialien benannt werden, kann beim Hersteller auch in 20 Jahren noch angefragt werden, wie die Materialien im Falle eines Falles zu behandeln sind. |
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